Hallo zusammen
Wieder einmal kommt ein Freundesbrief aus Wyssachen. Bis jetzt ist das Jahr 2025 alles andere als langweilig - das ist auch gut so 😉
-> Wenn Ihr übrigens Euch selber auf einem Foto seht und Euch das stört, meldet es doch bitte einfach kurz, dann werden wir die Foto(s) entfernen!
Tod der Mutter von David
Zu Beginn eine traurige Nachricht: am 4.8. ist die Mutter von David verstorben. Ein paar Mal hat David von ihr und ihrer Krankheit MS hier im Freundesbrief geschrieben.
Im Pflegeheim Sennhof wurde sie sehr gut umsorgt und viele Male hat sie erwähnt, wie es ihr dort gefiel - das war immer ein Trost, dass es ihr in ihrer schweren Situation immerhin vom Ort her gefallen hat und wohl war! Seit dem Tod von ihrem Mann Eduard wurde sie weiterhin regelmässig von ihrer Tochter und einer lieben Freundin besucht - ab und zu auch von David, manchmal mit Ursula (und Essen von Mac Donald's) oder vereinzelt auch mit den Kindern - war aber doch häufiger alleine. Laut eigener Aussage hat sie das nicht so sehr gestört, jedoch vermisste sie Eduard sehr!
Für David war es immer eine Gratwanderung: Einerseits wäre man gerne häufiger vorbeigegangen, allerdings immer zu Lasten der Familie oder anderer, ebenfalls wichtiger Sachen. So hat er sich immer wieder der Herausforderung gestellt und versucht, einen Weg zu finden, beiden Seiten gerecht zu werden: Im Wissen, dass man es nie wird schaffen können, verbunden mit immer wieder einem etwas schlechten Gewissen.
Nun hat sie es aber geschafft und durfte heimkehren. Für sie ist eine Erlösung: Darf sie doch nun bei Ihrem Herr und Heiland im Himmel sein und ihren Eduard wiedersehen: In aller Traurigkeit ist das ein grosser Trost und eine Erleichterung!
Sabbatical David
Das war eine tolle Sache! Gestartet hat David mit ein paar Tagen am Schwarzsee für sich alleine: So als Linie zwischen arbeiten bei der Heilsarmee und dem Sabbatical: Es hat gut getan und David konnte die Zeit so richtig geniessen!
Neben viel Zeit für sich und treffen mit Freunden gab es in der Zeit so drei grössere Projekte: Informatik zuhause neu machen, Zimmer der beiden älteren Kinder streichen und die Zeit als Familie in Hong Kong (siehe nächster Abschnitt). Dann hat es David ja nicht so mit Sport und so. Aber immerhin ist die Idee geboren - und auch umgesetzt - worden, jeden Tag eine halbe Stunde zu Fuss unterwegs zu sein: Das hat funktioniert und David gut getan. Das zieht er auch heute noch an Homeoffice-Arbeitstagen durch!
Nochmals Hong Kong
Durch spezielle Umstände hatten wir die Möglichkeit, nochmals als Familie nach Hong Kong zu Crossroads zu gehen. David ging zuerst für eine Woche alleine, die Familie folgte nach. Gerade Ursula's Reise alleine mit den Kindern war ein Segen: Hat doch alles funktioniert und sie sind glücklich angekommen.*
Es war schön, all die vielen lieben Menschen wieder zu treffen und gerade für die Kinder war es toll, weil sie schon Freunde hatten, mit denen sie alleine auf dem Gelände oder an den Strand unterwegs waren. Da kam es durchaus vor, dass wir Eltern fragen mussten, wo sie denn gerade seien.
Im Vergleich zum letzten Mal haben wir alle etwas mehr mitgearbeitet: Wir haben jeden Arbeitstag am Vormittag geholfen: So konnten wir wirklich einen Beitrag leisten! Trotzdem hatten wir auch genügend Zeit, Hong Kong wieder etwas unsicher zu machen. Auch genossen haben wir die Zeiten mit unseren Freunden, der Familie Oetiker, mit denen wir unter anderem auch tolle Ausflüge machten!
* Wenn auch mal jemand von Euch alleine mit Kindern reist und sich dessen nicht bewusst ist: Man benötigt eine schriftliche Einwilligung des jeweils anderen Elternteils, um alleine mit den Kindern ins Ausland zu reisen! Könnte sonst am Zoll blöd kommen - so Thema Kindesentführung oder so (leider heutzutage ein Thema, wir waren uns dessen nicht bewusst und nur dank eines verständnisvollen Zöllners wurde das für Ursula nicht zu einem Problem!)
Es HAT Natur in Hong Kong - Lasst Euch mitnehmen in eine eher unerwartete Umgebung
Noch ein paar Eindrücke von Crossroads und dem Leben dort
Neuer Job David
Seit erstem Mai arbeitet David am neuen Ort bei der Caritas Schweiz in Luzern als Netzwerk-Verantwortlicher. Die Stelle ist herausfordernd, wieder alles neu an Technik, Prozessen, Organisation und alles drum herum. Die Arbeit macht aber Spass und trotz Herausforderdungen - man muss einmal die ganze Infrastruktur erneuern - geht er gerne arbeiten.
Ein spezielles Highlight ist der Arbeitsweg: Etwas weniger Autofahren, etwas mehr Zug (mit mobiler Arbeit) und vom Bahnhof zu Fuss an den Arbeitsort gehen: Ein herrlicher Start in den Arbeitstag! Gerade die Zeit dem See entlang ist jeden Tag richtig schön!
Hier ein paar Eindrücke vom Arbeitsweg jeweils am Morgen:
Sommer
Leider hat das mit zelten der Eltern diesmal nicht funktioniert: Dafür haben wir sonst viel erlebt! Das jährliche Adonia-Lager mit Ursula als Küchenhauptleitung und den Kindern als Teilnehmer - alle drei halfen im Theater, alle drei mit ordentlich grossen Rollen!
In der Woche darauf haben wir noch als Familie ein paar Sachen unternommen: Ein Tag nach Neuhausen an den Rheinfall - mit Boots-Rundfahrt - danach in die Miniatur-Welt Smilestones. Die ist sehr zu empfehlen! Diese Welten sind sehr gut gemacht, es werden tolle Geschichten erzählt und man erblickt laufend neue Sachen!
An einem anderen Tag sind wir nach Bern in den Seil-Kletterpark "Ropetech": Für Ursula hat es leider nicht geklappt, die Höhenangst war zu dominant, die Anderen haben es dafür voll genossen. Die grösseren beiden Kinder haben die schwierigsten Routen gemacht, Matthja fand es äusserst ungerecht, dass er "wegen zu jung/zu klein" das noch nicht durfte!
Was sicher noch erwähnenswert ist: Es war seit langem Nayaras Wunsch, dass sie dann mit dem E-Bike in Huttwil das neue Schuljahr beginnen konnte: Seit diesem Jahr geht auch sie den etwas weiteren Weg dorthin in die 7. Klasse. Aus ihrere Sicht ging viel zu lange nichts, wir hatten auch kein E-Bike in Aussicht, es gab noch Umwege mit der Prüfung: Trotzdem konnte sie rechtzeitig ein E-Bike kaufen - eine Mega-Maschine - und die Prüfung machen: Nayara konnte mam ersten Schultag am neuen Ort mit dem E-Bike gehen! 🙂
Musik des Newsletters
Matthja spielt ja seit einem Jahr, Ursula lernt seit diesem Sommer ebenfalls: Die Rede ist von der Posaune! Wir durften schon an etlichen (Kurz-) Konzerten hereinhören gehen, was denn die Bläserklasse mit Matthja an der Posaune bereits gelernt hat: Beeindruckend, wie weit man in einem Jahr kommt!
Für Ursula ist es ein Lebenstraum, zu deren Erfüllung sie sich nun durchgerungen hat: Immerhin ein Abend in der Woche, den sie nun Unterricht hat - ebenfalls eine Bläserklasse in Langenthal - und dazu noch regelmässiges Üben! Eine Freundin aus der Heilsarmee hat die Chance ebenfalls gerade gepackt und lernt in der gleichen Klasse Euphonium.
Eine tolle Sache und der Grund für die diesmalige Musik des Newsletters: https://www.youtube.com/watch?v=bf_I0tRLfh4
Noch ein paar abschliessende Fotos
Abschluss mit Szenen zum geniessen 🙂
Herzlich grüssen Euch
Alle Widis: Ursula und David mit Benaja Isaak, Nayara Joy und Matthja David























































































































