Hallo zusammen
Wieder einmal kommt ein Freundesbrief von Wyssachen.
Bei ganz viel Schönem war das Jahr 2024 ein sehr anstrengendes Jahr:
Einerseits für David, dessen Tante im Frühling verstarb. Sie war alleinstehend, somit musste die Familie Wiedemann alles regeln: Und da gehört David halt dazu. Er engagierte sich bei der Abdankung und half auch ab und zu bei der Räumung. Da sie alleine ein Einfamilienhaus bewohnte und "recht viel" Material hatte, war das eine grosse Sache, bei der sich zum Glück andere der Familie sehr engagierten (VIELEN DANK!). Dann waren die Immobilienverkäufe - eben, Haus der Tante und die Wohnung von David's Eltern - und wer schon Erfahrung hat, weiss, dass das viel Arbeit und Geduld benötigt. Daneben die Arbeitssuche von David und ein Ausfall in einem Verein, wo David dann ad Interim als Präsident ausgeholfen hat. Zudem waren da noch grosse Projekte in der Heilsarmee: David war sehr gefordert.
Das hat natürlich auch die Familie gemerkt, da er viel anderweitig beschäftigt war. Gepaart mit der immer noch neuen Stelle von Ursula, dem Sek-Übertritt von Benaja und auch Matthja in einer neuen Schulklasse waren alle sehr gefordert. Dazu kamen immer wieder gesundheitliche Herausforderungen: Nichts Grosses, aber halt immer zusätzlich zu den anderen Dingen.
Nun ist etwas Ruhe eingekehrt und das war dringend nötig! Ein paar Details darum unten.
-> Wenn Ihr übrigens Euch selber auf einem Foto seht und Euch das stört, meldet es doch bitte einfach kurz, dann werden wir die Foto(s) entfernen!
Adonia-Lager
Auch im letzten Sommer hat Ursula wieder die Leitung der Küche in einem Musical-Lager von Adonia übernommen. Dieses Jahr speziell war sicher, dass Ursula seit ein paar Tagen Rückenschmerzen hatte.
Es war eine tolle Erfahrung zu spüren, wie sie von ihrem Küchenteam getragen wurde: Man hat ihr immer wieder Pausen "befohlen", geholfen bei den schweren Sachen: Es war schön zu erleben, wie es ist, wenn ein Team wirklich als Solches funktioniert!
Arbeitswelt
Ursula hat sich in ihrer Stelle etabliert, es geht Vieles einfacher und plötzlich reicht die Zeit für das, was getan werden muss. Im Herbst steht nun eine Änderung im Team an, was zu einer gewissen Spannung bei Ursula führt.
Für David war das Jahr sehr herausfordernd: Im Wissen, dass er die Stelle wechseln muss - weg von der Heilsarmee - und trotzdem noch voll eingespannt war, war eine schwierige und anstrengende Kombination. Zuerst sah es danach aus, dass er eine Stelle beim Dienstleister, welcher den Betrieb der Informatik der Heilsarmee übernimmt, auf sicher hat. Das hat sich dann im Sommer leider zerschlagen. Zudem unternahm er Anstrengungen, dass sich doch noch innerhalb der Heilsarmee eine Lösung erreichen liesse: Auch das hat nicht funktioniert.
Neben vielen Bewerbungen, Vorstellungen, Absagen konnte dann im Dezember doch noch eine Stelle gefunden werden. David arbeitet ab 1.5.2025 bei der Caritas Schweiz in Luzern 🙂.
Aus der Planung heraus, letztes Jahr ein Sabbatical zu machen, hat David einiges an Ferien angespart und da die Heilsarmee auch noch etwas mithilft, konnte David am 29.1.2025 den letzten Arbeitstag haben und hat nun noch frei bis Ende April - eine Auszeit, die gerade sehr gut tut!
Ferien
Diese fanden auch letztes Jahr im ähnlichen Rahmen wie üblich statt: Elternauszeit wieder am Aegerisee, einige Lager - incl. Adonia im Sommer - und mit der Heilsarmee Huttwil im Herbst in der Toskana. Zwei Dinge aus den Herbstferien möchten wir herauspicken:
Es gab das Angebot, dass diejenigen, die das gerne möchten, sich taufen lassen können - und Benaja fand, es sei an der Zeit, diesen Schritt zu gehen. Nachdem er ein Gespräch mit den Verantwortlichen hatte, entschied er sich definitiv, sich im Meer taufen zu lassen und sich somit öffentlch zum christlichen Glauben zu bekennen - das hat uns als Eltern sehr gefreut 🙂.
Dann eine sehr bewegende Geschichte:
Im Jahr 2018 waren wir ebenfalls in der Toskana und besuchten die Stadt Massa Maritima. Dort machten wir Fotos der Kinder. Der Besitzer eines Ladens gesellte sich zu den Kindern und war auch auf ein paar Bildern. Nach den Ferien schickten wir diese Foto an eine Adresse, bei welcher wir aus Google Maps heraus dachten, das sei der Laden dieses Mannes.
Als wir letzten Herbst wieder da waren, wollten wir wieder nach Massa Maritima, da uns diese Stadt sehr gefiel. Auf dem Weg dahin fragten wir uns, was wohl mit dem Mann sei - hatten wir doch keine Reaktion bekommen, uns aber immer wieder daran erinnert. Als wir dann da waren, suchten wir denselben Ort wieder auf, um wieder ein paar Fotos von den Kindern zu machen. Da winkte uns eine Frau in einen Laden: Es war DER Laden, wo der Besitzer sechs Jahre vorher mit unseren Kindern auf der Foto posierte. Wir erfuhren, dass er leider in der Zwischenzeit verstarb - aber es war die Foto, welche wir ihm geschickt haben, welche als Erinnerung an der Wand hing: Das berührte uns sehr!
Taufe Benaja:
Begegnung in Massa Maritima:
Kinder
Der Sekundarschule-Übertritt nach Huttwil war für Benaja eine grosse Sache: Plötzlich war der Schulweg nicht mehr 300m sondern 8 Kilometer! Zudem muss er viel selbstständiger arbeiten und lernen und er muss - eben auch ungewohnt - wirklich lernen! Nach Anfangs-Schwierigkeiten macht es es in der Zwischenzeit sehr gut. Während Matthja seinen Übertritt in die Mittelstufe gut gemeistert hat, läuft es bei Nayara in derselben Klasse gut.
Ab und zu machen wir etwas zusammen als Familie - dazu seht Ihr mehr in den nachfolgenden Fotos...
Zusammen im Zoo Basel:
Wanderung von Nebikon nach Zofingen:
Zirkus Knie:
Skifahren auf der Klewenalp (SEHR empfehlenswert, bezahlbar als Familie):
Pläne
Die kurzfristigen Pläne sind geprägt vom neuen Arbeitsplatz von David und der aktuellen Auszeit. Da wären mal zwei Kinderzimmer zu malen, die Informatik-Infrastruktur zu Hause zu erneuern und dann gehen wir wieder nach Hong Kong: Zuerst David alleine, dann kommt die Familie in den Frühlingsferien nach.
Im Sommer steht wieder Adonia an und Nayara ist diesen Sommer dran mit dem Übertritt in die Sek. Wenn es dann an der neuen Arbeitsstelle von David möglich ist, würden wir gerne im Herbst wieder nach Korsika gehen.
Musik des Newsletters
7000 Jugendliche von 13-25 Jahren in einem Camp in der Messe Basel vom 27.12.2024-1.1.2025: Feiern, Kreativität, Freude, Leben, Zeit für Gespräche, Gemeinschaft - und das alles ohne Alkohol, Drogen, Schlägereien, Mobbing, usw: Das ist Praisecamp, das in der Messe Basel stattgefunden hat. Benaja war das erste Mal dabei und das Folgende war ein wenig das Lieblingslied der "Meute" (laut und rockig - aber das mögen wir alle hier bei Wiedemanns in Wyssachen 😉 ): https://www.youtube.com/watch?v=f2oxGYpuLkw
Noch ein paar abschliessende Fotos
Herzlich grüssen Euch
Alle Widis: Ursula und David mit Benaja Isaak, Nayara Joy und Matthja David

































































































